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Was ist Qualitätssicherung und was ist Methodenkompetenz zur Sicherung?

Mit der Qualitätssicherung (QS) soll die Qualität, die zuvor für ein Produkt oder eine Dienstleistung von der Unternehmensleitung definiert wurde, sichergestellt werden. Die Qualitätssicherung ist ein Teil des Qualitätsmanagements (nach ISO 9001) und soll schließlich mit verschiedenen Maßnahmen / Standards die Fähigkeit eines Prozesses sicherstellen, um die angestrebte Qualität zu erreichen.

Bestandteile aus dem Qualitätsmanagement

Mit unseren Schulungen zur Methodenkompetenz QS machen wir Sie fit für die Qualitätssicherung in Ihrem Unternehmen. Mit unseren Qualifizierung können Sie sich zu statistischen Methoden, der Messsystemanalyse, dem 8D-Report oder zudem zur Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse fortbilden. Hier finden Sie eine Übersicht zu unserem Gesamtangebot. Viele unserer Schulungen sind bereits als E-Learning Kurs verfügbar und können zudem von Ihnen / Ihren Mitarbeitern direkt im Unternehmen oder daheim durchgeführt werden.


Welche Ausbildung benötigen Sie für die Qualitätssicherung / Ihre Methodenkompetenz zur Q-Sicherung


Mit unseren Schulungen zur Methodenkompetenz QS machen wir Sie fit für die Qualitätssicherung in Ihrem Unternehmen. Mit unseren Qualifizierung können Sie sich zu statistischen Methoden, der Messsystemanalyse, dem 8D-Report oder zudem zur Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse fortbilden. Hier finden Sie eine Übersicht zu unserem Gesamtangebot. Viele unserer Schulungen sind bereits als E-Learning Kurs verfügbar und können zudem von Ihnen / Ihren Mitarbeitern direkt im Unternehmen oder daheim durchgeführt werden.


1. Qualitätsplanung

Die Qualitätsplanung ist auf das Festlegen der Qualitätsziele und der notwendigen Ausführungsprozesse sowie der zugehörigen Ressourcen zur Erfüllung der Qualitätsziele gerichtet. Für die Umsetzung der Qualitätsanforderungen der Kunden, des Gesetzgebers und der relevanten Normen ist somit die Q-Planung verantwortlich, indem

  • die Produkteigenschaften,
  • die Realisierungsbedingungen und
  • die Qualitätsmerkmale

festgelegt werden.

Die Planung der Produkteigenschaften ist Bestandteil eines jeden Entwicklungsprozesses und meist im Pflichtenheft dokumentiert. Die dabei festzulegenden Qualitätsmerkmale leiten sich aus Kundenanforderungen, Markttrends, technischen Entwicklungen und aus den Randbedingungen (Verordnungen, gesetzliche Regelungen, Normen) ab. Die Anforderungen an das Produkt qualifizieren und präzisieren sich während des Entwicklungsprozesses, indem die Lasten des Kunden erfasst und in ein Pflichtenheft überführt werden. Die Planung der Realisierungsbedingungen erstreckt sich auf die durchzuführenden Tätigkeiten (Prozesse) zur Realisierung des Produktes und die Menschen und Einrichtungen, welche die Tätigkeiten ausführen.

2. Qualitätslenkung

Aufgabe der Qualitätslenkung ist es, durch prüfende, überwachende und korrigierende Tätigkeit bei der Realisierung der Einheit mit dem Ziel, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Die Techniken und Tätigkeiten der Qualitätslenkung können vorbeugender, überwachender und korrigierender Art sein. Die Qualitätslenkung arbeitet wie ein Regelkreis: Aus den Ergebnissen der Qualitätsprüfung und der Analysen werden Sofortmaßnahmen (unmittelbare Qualitätslenkung) oder Maßnahmen als Qualitätsziele im Qualitätsplan (mittelbare Qualitätslenkung) abgeleitet, festgelegt und realisiert.

Typische Aktivitäten im Rahmen der Qualitätslenkung sind also

  • die Qualitätskontrolle,
  • die kontinuierliche Qualitätsregelung und
  • die statistische Qualitätsregelung.

3. Qualitätssicherung (auch Qualitätskontrolle)

Die Qualitätssicherung wird auch oft Qualitätskontrolle genannt. Grundsatz der Qualitätssicherung ist, dass Qualität messbar sein muss. Die Qualitätssicherung versucht eine eindeutige Übereinstimmung der Produkte bzw. Dienstleistungen mit den Qualitätsanforderungen herbeizuführen um Vertrauen dahingehend zu schaffen, dass eine Einheit die Qualitätsforderung erfüllen wird. Teilbereiche hierzu sind:

  • Vertrauensbildung in die Prozesse, durch die Ermittlung von Prozesskennwerten und Risikoanalysen.
  • Bildung von Vertrauen in die Produkte, durch Produktprüfungen anhand relevanter Merkmale und Testierung/Visualisierung der Ergebnisse.
  • Vertrauensbildung in das Unternehmen, durch Beurteilung der erreichten Systemqualität.

Nur fähige Prozesse sind in der Lage Output gemäß den Qualitätsanforderungen zu erzeugen. Deshalb ist nicht nur das Produkt- oder die Dienstleistung selbst sondern auch der zugehörige Realisierungsprozess als strategischer Wettbewerbsfaktor entscheidend für den Unternehmenserfolg. Die Effizienz und die Qualität der wertschöpfenden Prozesse beeinflussen hierbei im Besonderen die Realisierungskosten. Auf einen Prozess wirkende Maßnahmen sind ebenfalls auf dessen Qualitätsfähigkeit und Störungsunempfindlichkeit auszurichten. Je früher Methoden zur Optimierung zum Einsatz kommen, desto besser können wirtschaftliche Potenziale ausgereizt und unter geringeren Kosten eine höhere Produktqualität erreicht werden.

Unsere Serviceangebote im Bereich Qualitätssicherung

Typische Methode der Qualitätssicherung - Prozessfähigkeitsanalyse

Mit der Prozessfähigkeitsanalyse können Sie die Häufigkeitsverteilung eines Qualitätsmerkmals und dessen Toleranz untersuchen. Ziel ist die Bewertung der Prozessfähigkeit. Bei der Prozessfähigkeitsanalyse werden alle auf den Prozess wirkenden Einflüsse grundsätzlich über einen längeren Zeitraum berücksichtigt. Die Prozessfähigkeit wird daher auch als Langzeitfähigkeit bezeichnet.

Ist die Verteilung der Merkmalsausprägungen eines Prozesses nicht innerhalb der Toleranzbreite zentriert, so wird die Hälfte der Verteilung betrachtet, die den geringsten Abstand zur Toleranzgrenze hat. Allgemein werden Fähigkeitsuntersuchungen immer dann durchgeführt, wenn neue Prozesse oder Anlagen eingeführt werden, der Prozess sich verändert hat oder es zu örtlichen Verlagerungen von Prozessen oder Teilen von diesen gekommen ist. Neben der Prozessfähigkeit unterscheidet man zwischen zwei ergänzenden Fähigkeitsbetrachtungen:

Messgerätefähigkeit (MGF)

Eine Messgerätefähigkeitsuntersuchung verfolgt das Ziel, systematische und/oder zufällige Abweichungen eines Messgerätes zu ermitteln.

Maschinenfähigkeit (MFU)

Die Maschinenfähigkeitsuntersuchung ermittelt die Kurzzeitfähigkeit und wird beispielsweise nach einer Maschinenreparatur, einer Fertigungsumstellung oder bei zyklischen Fähigkeitsnachweisen im laufenden Betrieb benutzt. Das Ergebnis liefert eine Aussage über die Fertigungsgenauigkeit einer Maschine.


Welche Vorlagen, Musterdokumente und Checklisten benötigen zur Qualitätssicherung?


Wir bieten Ihnen zahlreiche Checklisten und Mustervorlagen zur Qualitätssicherung an. Alle Vorlagen erhalten Sie in einem offenen Format, sodass Sie diese auf Ihre Bedürfnisse anpassen und direkt im Unternehmen verwenden können. Mehr Informationen finden Sie in unserer Rubrik der Musterdokumente Qualitätssicherung.


Weitere Methoden / Methodenkompetenz zur Qualitätssicherung

Zur Qualitätssicherung können Sie zahlreiche Methoden nutzen. Dabei gibt es kein universelles Rezept oder Vorgaben - je nach Ausgangssituation, Kundengruppen und Qualitätszielen unterscheidet sich der Einsatz von Methoden.

1. Statistische Methoden

Typischerweise sind verschiedene statistische Methoden zur Qualitätssicherung geeignet. Hier geht es hauptsächlich um ein Beobachten von Prozessen und der Verteilungsarten. Diese werden dann mit zahlreichen Testverfahren wie dem T-Test, dem F-Test oder dem Chi2-Test untersucht. So kann ein Rückschluss auf die Prozessfähigkeit geschlossen werden. Auch die Statistical Process Control (SPC) arbeitet ebenfalls nach statistischen Regeln und untersucht Prozesse mit Qualitätsregelkarten.

2. Messsystemanalyse und Prüfprozesseignung

Mit der Messsystemanalyse (MSA) und der Prüfprozesseignung (PPE) wird sichergestellt, dass die verwendeten Messsysteme / Prüfmittel geeignet sind und die Messungen ohne fremde Einflüsse durchgeführt werden können.

3. Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse

Mit der Fehlermöglichkeits- und -einflussanalyse haben Sie die Möglichkeit Fehlermöglichkeiten zu analysieren. Somit können Prozesse so ausgerichtet werden, dass potentiell auftretende Fehler vor Ihrer Entstehung vermieden werden.

4. 8D-Report

Tritt ein Problem auf, müssen Sie auf dieses sofort reagieren. Mit dem 8D-Report können Sie eingetretene Probleme mit einem schematischen Ablauf nach dem PDCA-Zyklus untersuchen und Lösungsansätze dafür finden. Die Methode kann ein Unternehmen dabei unterstützen, ein Problem systematisch mit Sofortmaßnahmen, Ursachenermittlung, Abstellmaßnahmen und einer Absicherung gegen Wiederholung des Fehlers zu beheben.

5. Audits

Auch Audits können ein Werkzeug der Qualitätssicherung / Qualitätskontrolle sein. Mit Audits können Sie z.B. externe Zulieferer / Lieferanten oder das eigene Unternehmen auf Normkonformität (z.B. nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001) überprüfen. Durch eine hohe Normkonformität kann gleichzeitig auch eine bessere Qualität der hergestellten Produkte oder Dienstleistungen gewährleistet werden.

Inhouse Schulungen und Beratung zum Thema Qualitätssicherung

Sie wünschen sich darüber hinaus ein auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Seminar zur Qualitätssicherung in Ihrem Unternehmen? Mit unseren Inhouse Schulungen kommen wir zu Ihnen und schulen Sie zu Ihrem Wunschthema. Gerne stehen wir Ihnen darüber hinaus auch bei der Einführung und Zertifizierung Ihres Managementsystems beratend zur Seite - sprechen Sie uns einfach an.


SEMINARVORSCHAU
QS METHODEN - QUALITÄTSSICHERUNG UND METHODENKOMPETENZ