In diesem Fachbeitrag der VOREST AG erfahren Sie, warum Informationssicherheit und ein wirksames Informationssicherheitsmanagement heute zu den wichtigsten Aufgaben jeder modernen Organisation gehören. Dieser Beitrag vermittelt grundlegendes Wissen zu Zielen, Maßnahmen und Normen der Informationssicherheit und zeigt auf, wie Unternehmen Informationssicherheitsrisiken systematisch steuern können.
Ein Informationssicherheitsbeauftragter (ISMS Beauftragter) ist im Unternehmen für die Einführung, Betreuung und Weiterentwicklung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) verantwortlich. Er ist also zentraler Ansprechpartner rund um das Managementsystem und somit verantwortlich für die Informationssicherheit im gesamten Unternehmen. Dabei sorgt er für die Einhaltung von normativen Forderungen zur Informationssicherheit gemäß ISO 27001. Unternehmen, die ein Managementsystem gemäß der ISO 27001 implementiert haben, aber
Ein ISMS ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagementsystem) ist ein systematischer Ansatz zur Verwaltung sensibler Unternehmensinformationen, sodass sie vertraulich, integer und verfügbar bleiben. Die Norm ISO/IEC 27001 ist ein international anerkannter Standard, der die Anforderungen an die Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung eines ISMS definiert.
Die NIS-2 Richtlinie der Europäischen Union ersetzt die ursprüngliche NIS-Richtlinie (Network and Information Security Directive) aus dem Jahr 2016 und ist ein bedeutender Schritt, um die Cybersicherheit innerhalb der EU zu stärken. Unternehmen und Organisationen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen, sollten sich jedoch schon jetzt über die NIS-2 Anforderungen informieren. Doch was steckt hinter den NIS-2 Anforderungen und warum war eine Überarbeitung der Richtlinie notwendig? Für wen gilt NIS2 und was müssen Unternehmen und Organisationen beachten? Dieser Artikel beantwortet Ihre Fragen und bietet dabei praxisnahe Tipps zur NIS2 Umsetzung.
Eine ISO 27001 Zertifizierung bescheinigt, dass ein Unternehmen ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) implementiert hat und damit den Anforderungen der internationalen Norm ISO/IEC 27001:2022 entspricht. Diese Norm spezifiziert die Anforderungen für die Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung eines ISMS, um den Schutz vertraulicher Daten zu gewährleisten, ihre Integrität zu sichern und ihre Verfügbarkeit zu garantieren. Es verfügt also über ein systematisches Vorgehen zur Verwaltung und zum Schutz seiner Informationen.
Mit ihren Änderungen reagieren die neue ISO 27001:2022 und ISO 27002:2022 auf den technologischen Wandel und stärken so die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen. Nach 9 Jahren gab es 2022 endlich ein Update der ISO 27001 und ISO 27002 zum Management der Informationssicherheit. Im Nachgang zur Aktualisierung des Leitfadens ISO 27002:2022, hat sich nun auch die ISO 27001 in 2022 geändert. Vor allem der Maßnahmenkatalog (Anhang / Annex A), mit einer Liste möglicher Informationssicherheitsmaßnahmen, wurde aus der überarbeiteten Norm ISO/IEC 27002 abgeleitet. Die Änderung der Norm ist dringend notwendig, da in Zeiten industrialisierter Cyberattacken die Anpassung an immer neue Informationssicherheitsrisiken nämlich einen zeitgemäßen und flexiblen Ansatz erfordert. Die 93 vorgeschlagenen Neuerungen der Sicherheitsmaßnahmen bieten nun die Basis, um Unternehmen vor Cyberbedrohungen unserer informationsgetragenen täglichen Geschäftsabläufe, kritischer Daten sowie geistigen Eigentums zu schützen.