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Vorlage zur Dokumentation der Rückverfolgbarkeit Ihrer Lebensmittel - Rückverfolgbarkeitstests

Mit dieser Vorlage zur Rückverfolgbarkeit Ihrer Lebensmittel können Sie Ihre Rückverfolgbarkeitstests problemlos dokumentieren. Nutzen Sie die Vorlage, um Ihre Lebensmittel durch alle Stufen der Produktion, der Verarbeitung sowie des Vertriebs zu verfolgen. Sie kommen damit unter anderem den Anforderungen des IFS Food Standards nach. Diese Standards der Lebensmittelheit fordern nämlich die Verifizierung der Rückverfolgbarkeit durch sogenannte Rückverfolgbarkeitstests. Im Rahmen des Tests sollten Sie alle begleitenden Aufzeichnungen oder Dokumente (auch die, die in elektronischer Form vorliegen) heranziehen. Prüfen Sie dabei, ob sich die jeweiligen Produkte, Produktionsanlagen sowie Mitarbeiter eindeutig zuordnen lassen. Wichtig sind hier insbesondere Chargen- bzw. Losnummern, die eindeutig verfolgbar sind. Bei der Rückverfolgbarkeit Ihrer Lebensmittel sollten Sie also sicherstellen, dass die Dokumentation der Lebensmittel Rückverfolgbarkeitstests folgende Punkte umfasst:

- Ausgangsmaterial (Roh-, Hilfs-, Zusatzstoffe, Verpackungsmaterial, Fertigprodukt)
- Upstream oder Downstream-Audit
- Alle Aufzeichnungen der Liefer-, Lager-, Produktions-, Transportprozesse
- Mengenauswertung (Massenbilanz)
- Bewertung des Tests
- Korrekturmaßnahmen bei Mängeln im Ablauf
- Wirksamkeitsprüfung der Korrekturmaßnahmen

In unserer Vorlage zur Lebensmittel Rückverfolgbarkeit sind deshalb bereits alle zentralen Punkte berücksichtigt. Sie können in dieser Vorlage zur Dokumentation der Rückverfolgbarkeit beispielsweise die unmittelbaren Vorlieferanten sowie die Abnehmer festhalten.

Warum ist die Lebensmittel Rückverfolgbarkeit überhaupt so wichtig?

In der Lebensmittelindustrie ist die Rückverfolgbarkeit ein zentrales Element zur Gewährleistung der Sicherheit. Vor allem die Globalisierung der Lebensmittelproduktion macht Rückverfolgbarkeitstest unabdingbar. Kommt es innerhalb der Lieferkette oder der Produktion von Lebensmitteln zu besonderen Vorkommnissen, müssen Unternehmen schnell reagieren können. Mithilfe der Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln können Sie dabei schnell identifizieren, welche Charge betroffen ist und von welchem Lieferanten diese stammt.

Wie häufig müssen Tests zur Lebensmittel Rückverfolgbarkeit durchgeführt werden?

Die Standards für Lebensmittelsicherheit fordern mindestens jährlich einen Test. Allerdings sollten Sie bei der Planung der Häufigkeit ihrer Tests folgende Fragen berücksichtigen:

- Sind die Herstellabläufe stark unterschiedlich?
- Gibt es sehr unterschiedliche Rezepturen?
- Sind Rezepturen betrfoffen, die Rework enthalten?
- Gibt es ausgelagerte Prozesse?

Entsprechend dieser Antworten sollten Sie ggf. auch mehrere Tests zur Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel durchführen. Darüber hinaus sollten Sie immer auch einen Downstream- und einen Upstream-Test durchführen.  Wählen Sie nicht die einfachsten Produkte für Ihren Test aus, sondern die kompliziertesten und/oder die Produkte, die das größte Risiko für den Verbraucher darstellen (z.B. Glasverpackung, Erhitzung, Ready-to-Eat).



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