Was macht ein Auditor - Aufgaben, Gehalt & Berufsbild
Ein Auditor spielt eine zentrale Rolle in der Bewertung von Unternehmensprozessen und Managementsystemen. Dieser Fachartikel der VOREST AG erklärt verständlich, was ein Auditor macht, wie Audits ablaufen, welche Auditorenarten es gibt und wie Sie selbst Auditor werden können, inklusive Informationen zu Aufgaben, Ausbildung und Einsatzgebieten.
Was ist ein Auditor?
Ein Auditor ist eine qualifizierte und unabhängige Fachkraft, die in einem Unternehmen oder für eine Zertifizierungsstelle interne oder externe Audits durchführt. Diese Audits dienen dazu, um zu überprüfen, ob Prozesse, Produkte oder Managementsysteme festgelegten Standards, Richtlinien oder Normanforderungen erfüllen.
Im Qualitätsmanagement nach ISO 9001 überprüft der Auditor, ob das bestehende QM-System wirksam ist und die Anforderungen der Norm erfüllt. Ein QM-Auditor für ISO 9001 trägt damit wesentlich zur Sicherstellung von Qualität, Transparenz und kontinuierlicher Verbesserung im Unternehmen bei.
Der Auditor arbeitet dabei nach zwei Prinzipien:
- Objektivität: Der Auditor führt die Bewertung unvoreingenommen und neutral durch, um ein faires, faktenbasiertes Urteil zu gewährleisten und Interessenkonflikte zu vermeiden.
- Sorgfalt/Vertrauenswürdigkeit: Die Arbeit basiert auf fundierten Prüfungsverfahren wie Dokumentenanalyse, Beobachtungen und gezielten Interviews. Durch dieses methodische Vorgehen wird eine belastbare Grundlage für die Auditergebnisse und die darauf aufbauenden Verbesserungsempfehlungen geschaffen.
Berufsbild Auditor - Aufgaben, Gehalt und Zukunft
Das Berufsbild des Auditors umfasst weit mehr als die reine Überprüfung von Prozessen oder Dokumenten. Auditoren tragen entscheidend zur Qualität, Sicherheit und Weiterentwicklung von Unternehmen bei. Wer Auditor werden möchte, profitiert von klaren Aufgabenbereichen, attraktiven Gehaltschancen und einem zukunftssicheren Arbeitsumfeld.
Aufgaben eines Auditors
Die genauen Aufgaben eines Auditors können je nach Art der Organisation und der Art der Auditierung variieren. Ein Auditor im Bereich von Managementsystemen (z. B. Qualitätsmanagement ISO 9001) hat die Aufgabe, die Einhaltung der normativen Anforderungen im Unternehmen zu überprüfen. Grundlage für den Ablauf und die Vorgehensweise ist dabei stets die ISO 19011, der Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen.
Planung von Audits
Der Auditor plant und organisiert das Audit. Dazu gehört:
- Festlegung von Auditumfang, Zielen und Kriterien
- Erstellung des Auditplans
- Abstimmung mit Verantwortlichen im Unternehmen
Durchführung von Audits
Der Auditor bewertet, ob das Managementsystem mit den entsprechenden Normanforderungen übereinstimmt und folgt dabei einem strukturierten Auditprozess nach ISO 19011. Dafür nutzt er verschiedene Audittechniken:
- Dokumenten- und Nachweisprüfung
- Interviews mit Mitarbeitenden
- Beobachtung von Prozessen und Arbeitsabläufen
Bewertung der Geschäftsprozesse
Der Auditor untersucht, ob die Geschäftsprozesse:
- angemessen dokumentiert und implementiert sind
- regelmäßig überwacht werden
- auf Kundenanforderungen ausgerichtet sind
- gesetzliche und normative Vorgaben erfüllen
Identifizierung von Abweichungen
Eine zentrale Aufgabe ist die Feststellung von Abweichungen/Nichtkonformitäten gegenüber der Norm (z. B. ISO 9001). Diese können:
- ergebnisbasiert sein (z. B. fehlerhafte Dokumentation, fehlende Nachweise, unzureichende Schulungen)
- prozessbasiert sein (z. B. ineffiziente Abläufe, mangelnde Kontrolle, fehlende Verantwortlichkeiten)
Auditbericht und Kommunikation
Zum Abschluss erstellt der Auditor einen Auditbericht, der Folgendes enthält:
- Ergebnisse des Audits
- festgestellte Abweichungen
- Empfehlungen zur Verbesserung
Überprüfung
Der Auditor bewertet, ob Korrekturmaßnahmen aus früheren Audits umgesetzt und wirksam sind. Dadurch wird die kontinuierliche Verbesserung des Managementsystems sichergestellt.
Weitere Aufgaben des Auditors
Auditoren gibt es auch außerhalb des Bereichs der Managementsysteme. Diese können beispielsweise folgende typische Aufgaben übernehmen:
- Finanzauditoren prüfen Buchhaltungs- und Finanzunterlagen, um sicherzustellen, dass diese den geltenden Rechnungslegungsstandards entsprechen.
- Ein Auditor kann auch die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, internen Richtlinien oder branchenspezifischen Standards im Rahmen einer Compliance-Prüfung überprüfen.
- Risikobewertung: Ein Auditor kann Risikobewertungen durchführen, um potenzielle Risiken und Bedrohungen für ein Unternehmen zu identifizieren.
Video: Welche Aufgaben hat ein Auditor?
In diesem Video der VOREST AG erfahren Sie, welche Aufgaben ein Auditor erfüllen muss und was interne und externe Auditoren voneinander unterscheidet. Zudem erfahren Sie, was ein externer Auditor ist und wo er überhaupt angestellt ist. Des Weiteren geht es darum, welche Kenntnisse er haben muss, um seine Arbeit normkonform durchzuführen.
Inhalte des Videos:
- Was ist ein externer Auditor überhaupt?
- Wo ist der externe Auditor angestellt?
- Welche Aufgaben und Kenntnisse hat der externe Auditor?
Gehalt eines Auditors: Was verdient ein Auditor?
Das Gehalt eines Auditors hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Berufserfahrung, Qualifikation, Spezialisierung, Branche, Unternehmensgröße und regionale Unterschiede. Daher lassen sich Gehaltsangaben nur als Richtwerte verstehen. Laut der StepStone Gehaltsangaben für Auditoren in Deutschland liegt das typische Einstiegsgehalt bei etwa 45.600 € und das Mediangehalt bei 55.400 €. Mit wachsender Erfahrung und zunehmender Verantwortung sind 65.900 € und mehr realistisch (Stand Dezember 2025). Mit mehreren Jahren Erfahrung erweitern Normkenntnissen sowie eigenständiger Auditverantwortung können die Verdienstmöglichkeiten deutlich steigen. Faktoren wie Führungsverantwortung, Auditumfang oder der Wechsel in eine beratende Rolle können das Gehalt zusätzlich erhöhen.
Karrierechancen & Zukunftsaussichten als Auditor
Der Beruf des Auditors gilt als zukunftssicher und bietet hervorragende Karrierechancen. Da Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen, steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Auditoren. Die Integrität, die Einhaltung von Vorschriften und die Reduzierung von Risiken in Organisationen hängen wesentlich von Audits ab. Daher ist die Nachfrage nach zertifizierten Auditoren entsprechend groß.
Auditoren profitieren von klaren Entwicklungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Lead Auditor, Auditteamleiter oder Auditprogrammleiter, die zusätzlich Führungs- und Entscheidungsverantwortung übernehmen. Besonders gefragt sind Auditoren mit Spezialisierungen oder Mehrfachqualifikationen, etwa in den Bereichen Umwelt, Energie, Informationssicherheit oder Automotive. Auch die Tätigkeit als freiberuflicher Auditor bietet attraktive Perspektiven, da Unternehmen zunehmend auf externes Expertenwissen setzen.
Unterschied zwischen internen und externen Auditoren
Interne und externe Auditoren werden häufig als 1st, 2nd und 3rd Party Auditoren klassifiziert. Diese Einteilung beschreibt die jeweilige Rolle und die Beziehung zur auditierten Organisation. Dabei gilt:
- 1st Party = interner Auditor
- 2nd Party = externer Auditor (Lieferanten-/Partneraudit)
- 3rd Party = externer unabhängiger Auditor (Zertifizierungsaudit)
1st Party Auditor
Ein interner Auditor ist Mitarbeiter oder Teil der eigenen Organisation. Er führt interne Audits durch, um sicherzustellen, dass interne Vorgaben, Prozesse, Qualitätsstandards und normative Anforderungen eingehalten werden. Zentrale Aufgaben sind:
- Bewertung interner Prozesse
- Aufdeckung von Schwachstellen
- Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen
2nd Party Auditor
Ein 2nd Party Auditor wird von einem Unternehmen beauftragt, um Audits bei Lieferanten, Auftragnehmern oder Partnern durchzuführen. Das Hauptziel eines 2nd Party Auditors besteht darin, sicherzustellen, dass die Lieferanten oder Partner die vereinbarten Standards erfüllen und qualitativ hochwertige Produkte oder Dienstleistungen liefern. Zudem überprüft er:
- Einhaltung vertraglicher Vereinbarungen
- Qualitäts- und Leistungsstandards
- spezifische Anforderungen der beauftragenden Organisation
3rd Party Auditor
Ein 3rd Party Auditor arbeitet für eine unabhängige Zertifizierungsstelle, Prüfgesellschaft oder Behörde. Er bewertet die Einhaltung externer Normen (z. B. ISO 9001) und stellt bei Konformität ein Zertifikat oder eine entsprechende Bestätigung aus. Sein Urteil muss neutral, unabhängig und objektiv sein.
Einsatzgebiete von Auditoren
Auditoren sind in vielen Unternehmensbereichen und Branchen tätig. Im Kern lassen sich Managementsystem-Auditoren in interne und externe Auditoren unterscheiden. Sie überprüfen die Übereinstimmung eines betrieblichen Managementsystems mit normativen sowie gesetzlichen Anforderungen.
Ein Auditor im Bereich der Managementsysteme bewertet, ob ein Unternehmen die jeweiligen Vorgaben erfüllt, wie wirksam das System umgesetzt wird und wo Verbesserungen möglich sind. Somit bereitet ein Auditor Unternehmen in der Regel auf eine ISO-Zertifizierung vor. Je nach Branche basieren QM-Audits auf unterschiedlichen Normen. Beispiele sind:
- IATF 16949 für die Automobilindustrie
- EN 9100 für die Luft- und Raumfahrt
- Umwelt- (ISO 14001), Energie- (ISO 50001) und Arbeitsschutzmanagement (ISO 45001)
Zudem gibt es weitere Einsatzgebiete, wie beispielsweise die Bereiche Finanzaudit und Compliance.
Finanzaudit
Ein Finanzauditor überprüft die Finanzunterlagen eines Unternehmens, um sicherzustellen, dass sie den geltenden Rechnungslegungsstandards entsprechen. Dies umfasst die Bewertung der finanziellen Berichterstattung, die Überprüfung interner Kontrollen und die Identifizierung von Risiken im Zusammenhang mit der finanziellen Integrität des Unternehmens.
Compliance-Audit
Compliance-Auditoren überprüfen die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, behördlichen Bestimmungen und internen Richtlinien eines Unternehmens. Sie prüfen, ob das Unternehmen die geltenden Regeln und Vorschriften einhält und Maßnahmen ergreift, um Risiken im Zusammenhang mit Nichteinhaltung zu minimieren.
Wie erfolgt die Ausbildung zum Auditor?
Viele Auditoren kommen als Quereinsteiger aus unterschiedlichen Berufsfeldern. Für die Tätigkeit als interner Auditor gibt es keine festgelegte Berufsausbildung oder gesetzlich vorgeschriebene Qualifikation. Daher gilt: Auditor ist weniger ein klassischer Beruf, sondern vielmehr eine Tätigkeit, die bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert.
Wichtig ist vor allem, dass Auditoren die Prozesse verstehen, die sie überprüfen, und die entsprechenden Bewertungskriterien kennen, wie etwa die Anforderungen der ISO 9001 im Qualitätsmanagement. Ein angehender QM-Auditor benötigt somit:
- fundierte Normkentnisse
- Wissen über den Auditprozess nach ISO 19011
- Branchen- und Fachkentnisse, um Abläufe korrekt einschätzen zu können
Wichtig: Für Zertifizierungsauditoren (3rd Party) gelten zusätzlich verbindliche Qualifikationsanforderungen der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS).
Praktische Erfahrung sammelt man meist dadurch, dass man selbst auditiert wird, Audits begleitet oder als Co-Auditor eingesetzt wird. Zertifizierungsstellen verfügen darüber hinaus über strukturierte Einarbeitungsprogramme für ihre Auditoren. Ebenso lassen sich die notwendigen Kenntnisse durch eine fundierte Auditor Ausbildung erwerben.
Video: 7 Wege, ein besserer Auditor zu werden
In diesem Video der VOREST AG zeigen wir Ihnen sieben Wege, wie Sie ein besserer Auditor werden können. Egal, ob Sie noch am Anfang Ihrer Karriere stehen oder bereits erste Erfahrungen gesammelt haben: Mit der richtigen Mischung aus Fachwissen, Reflexion und Soft Skills können Sie Ihre Auditleistung gezielt weiterentwickeln.s
Inhalte des Videos:
- 7 Wege für eine erfolgreiche Auditleistung – Was einen guten Auditor ausmacht
- Ausbildung und Fortbildung
- Praktische Erfahrung sammeln
- Feedback einholen und reflektieren
- Methoden und Techniken verbessern
- Soft Skills entwickeln
- Netzwerken und Austauschen
- Analyse von Audit-Ergebnissen
Auditor werden mit der VOREST AG
Wenn Sie Auditor werden möchten, benötigen Sie fundiertes Fachwissen. Die notwendigen Kenntnisse können Sie über gezielte Weiterbildung erwerben. Mit der Auditor ISO 9001 Ausbildungsreihe der VOREST AG erhalten Sie genau die Qualifikation, um erfolgreich Auditor werden zu können.





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Telefon: 07231 92 23 91 33

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Was machen Prozess- und Produktauditoren?
Ein Prozessauditor und ein Produktauditor sind zwei spezifische Arten von Auditoren, die sich auf unterschiedliche Aspekte einer Organisation konzentrieren. Ein Prozessauditor konzentriert sich auf die Bewertung und Überprüfung von internen Prozessen, Systemen und Abläufen in einer Organisation. Die Hauptaufgabe eines Prozessauditors besteht darin, die Effizienz, Effektivität und Wirksamkeit der Prozesse zu bewerten. Er analysiert und bewertet die Geschäftsprozesse, um mögliche Schwachstellen, Ineffizienzen oder Risiken zu identifizieren. Dies kann beispielsweise Engpässe, Redundanzen oder ineffektive Arbeitsabläufe umfassen.
Der Prozessauditor überprüft zudem, ob die Prozesse:
- normkonform und gesetzeskonform sind
- den internen Richtlinien entsprechen
- korrekt dokumentiert, implementiert und überwacht werden
Auf Grundlage seiner Erkenntnisse gibt er Verbesserungsempfehlungen ab.
Ein Produktauditor konzentriert sich hingegen auf die Bewertung und Überprüfung der Produkte oder Dienstleistungen einer Organisation. Der Hauptzweck eines Produktauditors besteht darin, sicherzustellen, dass die Produkte oder Dienstleistungen den festgelegten Standards, Spezifikationen oder Kundenerwartungen entsprechen. Er/Sie überprüft, ob die Produkte oder Dienstleistungen den festgelegten Anforderungen, Spezifikationen und Qualitätsstandards entsprechen.
Die Überprüfung erfolgt durch:
- Kontrolle von Produktmustern
- Überprüfung technischer Dokumentationen
- Bewertung der Produktleistung
- Stichproben aus der Produktion
- Laboranalysen, Messungen oder funktionale Tests
Ziel ist es sicherzustellen, dass die Produktions- und Prüfprozesse geeignet sind, eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu gewährleisten.
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Whitepaper kostenlos herunterladenFAQ – Wichtige Fragen zum Auditor
Was ist ein Auditor?
Ein Auditor ist eine qualifizierte und unabhängige Fachkraft, die Prozesse, Produkte oder Managementsysteme eines Unternehmens überprüft, um festzustellen, ob sie festgelegte Standards, Normen oder gesetzliche Anforderungen erfüllt.
Was macht ein Auditor?
Ein Auditor plant und führt Audits durch, bewertet Prozesse und Nachweise, identifiziert Abweichungen und gibt Empfehlungen zur Verbesserung. Auf diese Weise stellt er die Wirksamkeit und Normkonformität eines Managementsystems sicher.
Wie werde ich Auditor?
Um Auditor zu werden, benötigen Sie fundiertes Fachwissen, Normkenntnisse (z. B. ISO 9001), Wissen über den Auditprozess nach ISO 19011 sowie praktische Auditerfahrung, die Sie über Weiterbildungen, Co-Audits oder interne Audits erwerben können.
Welche Qualifikationen braucht ein Auditor?
Ein Auditor benötigt Kenntnisse der relevanten Normen, Verständnis für Unternehmensprozesse, analytisches Denken sowie kommunikative Fähigkeiten; Zertifizierungsauditoren müssen zusätzlich die Qualifikationsanforderungen der DAkkS erfüllen.
Was verdient ein Auditor?
Das Gehalt eines Auditors liegt je nach Erfahrung, Branche und Spezialisierung in der Regel zwischen 35.000 und 100.000 Euro pro Jahr, mit höheren Einkommen für spezialisierte oder erfahrene Auditoren.
Was ist ein 1st, 2nd und 3rd Party Auditor?
Ein 1st Party Auditor ist ein interner Auditor, ein 2nd Party Auditor prüft Lieferanten im Auftrag eines Unternehmens und ein 3rd Party Auditor arbeitet unabhängig für Zertifizierungsstellen, um Normkonformität offiziell zu bestätigen.
Was ist der Unterschied zwischen internen und externen Auditoren?
Interne Auditoren prüfen die eigenen Unternehmensprozesse zur Verbesserung, während externe Auditoren, etwa von Kunden oder Zertifizierungsstellen, unabhängig bewerten, ob externe oder vertragliche Anforderungen erfüllt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Prozess- und Produktauditoren?
Ein Prozessauditor bewertet die Wirksamkeit, Effizienz und Normkonformität von Abläufen, während ein Produktauditor prüft, ob Produkte oder Dienstleistungen festgelegte Qualitätsanforderungen, Spezifikationen und Kundenvorgaben erfüllen.
Herausgeber: VOREST AG
Die Inhalte dieser Seite wurden vom Redaktionsteam der VOREST AG verfasst, welches aus Trainern und Berater für ISO Management Systeme mit großer Expertise hierzu besteht.
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