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Energiemanagement ISO 50001 im Unternehmen


Einsparpotenziale und Spitzenausgleich durch Energiemanagement im Unternehmen

Ein unternehmensweites Energiemanagement ermöglicht die Kontrolle sämtlicher Energieflüsse im Unternehmen. Dazu gehören die detaillierte Erfassung des Energieverbrauchs und Energieeinsatzes im Unternehmen, das Erkennen von Einsparpotenzialen und die Einleitung bzw. Umsetzung der entsprechenden Energieeffizienz-Verbesserungsmaßnahmen.
Ein weiterer positiver Faktor von Energiemanagement im Unternehmen ist und bleibt weiterhin die Kostenersparnis. Durch eine kontrollierte Energienutzung im Unternehmen lassen sich unnötige Energieverbräuche und „Energiefresser“ ausfindig machen und vermeiden. Die Bandbreite reicht vom Einsatz effizienter Technologien bis hin zum Lichtausschalten. Zudem kann man durch die Einführung eines Energiemanagementsystems ISO 50001 vom Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer profitieren. Auch sinkt mit dem Energieverbrauch die CO2 Bilanz der Organisation – das schont zum einen erheblich unsere Umwelt und ist auch gleichzeitig ein entscheidender Pluspunkt für das betriebliche Image.


Profitieren Sie vom Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer durch Energiemanagement im Unternehmen

Der Spitzenausgleich stellt eine Form der zusätzlichen Steuerentlastung dar und ist unabhängig von den Steuerentlastungen nach § 9 des StromStG und § 54 des EnergieStG. Gemäß §10 StromStG und §55 EnergieStG kann das produzierende Gewerbe in Deutschland unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen von diesem Spitzenausgleich profitieren.
Die Voraussetzungen für die Nutzung des Spitzenausgleichs haben sich am 01. Januar 2013 geändert. Demnach müssen produzierende Unternehmen - wenn sie auch zukünftig von dieser zusätzlichen Steuerentlastung profitieren möchten - in 2013 damit beginnen ein Energiemanagementsystem einzuführen und bis 2015 eine erfolgreiche Zertifizierung dieses Systems nach ISO 50001 oder EMAS aufweisen.

Ein zertifiziertes Energiemanagementsystem ISO 50001 wird also ab 2015 zwingende Voraussetzung zur Nutzung des Spitzenausgleichs!


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In der Einführungsphase 2013/14 müssen Produktionsunternehmen nachweislich damit beginnen, ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder EMAS im Unternehmen einzuführen. Nur wenn dies erfolgt ist und bis Ende 2014 abgeschlossen wird, wird der Spitzenausgleich weiterhin gewährt.
Eine weitere Änderung der Voraussetzungen besagt, dass alle produzierenden Unternehmen in Deutschland gemeinsam eine bestimmte Steigerung der Energieeffizienz erreichen müssen. Arbeiten Produktionsunternehmen energieeffizient, verbessert sich in Summe die Energieintensität in Deutschland. Diese Energieintensität muss – laut dem aktuellen Gesetzesentwurf – um 1,3 % pro Jahr verbessert werden. Der Zielwert soll dann schrittweise gesteigert werden.

Sonderregelungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Für kleine und mittlere Unternehmen (entspricht <250 Mitarbeiter und <50 Mio. € Jahresumsatz) gelten gesonderte Regelungen. Demnach reicht es aus, dass diese ein Energieaudit , das den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entspricht, durchführen.


Information
Stellt man die Kosten der Durchführung eines Energieaudits gemäß DIN EN 16247-1 bzw. der Einführung eines Energiemanagementsystem ISO 50001 den Einsparungen durch den Spitzenausgleich und gesenkten Energiekosten gegenüber, amortisiert sich die Investition schnell. Aber beachten Sie: Energieaudits sowie Energiemanagementsysteme zahlen sich in der Regel aufgrund der Steigerung der Energieeffizienz auch ohne den neuen gesetzlichen „Zwang“ aus!

Nutzen Sie auch unsere kostenlose Checkliste Energieeinsparung und prüfen Sie, ob in Ihrem Unternehmen Einsparpotenziale vorhanden sind!

Der Unterschied zwischen einem Energieaudit und einem Energiemanagementaudit

Ein Energieauditnach bspw. DIN EN 16247-1 (ausreichend für KMU) ist nicht zu verwechseln mit einem Energiemanagementaudit gemäß DIN EN ISO 50001.
Das Energieaudit ist - so auch laut der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie und dem deutschen EDL-Gesetz - ein systematisches Verfahren zur Erlangung ausreichender Informationen über das bestehende Energieverbrauchsprofil, z.B. die Energieverbräuche eines Gebäudes, eines Betriebsablaufs, einer Dienstleistung oder einer Industrieanlage. Dieses Energieverbrauchsprofil dient wiederum zur Ermittlung, Quantifizierung und Darstellung der Möglichkeiten für wirtschaftliche Energieeinsparungen. Das bedeutet, Energieaudits schaffen die Grundlage zur Identifizierung und Umsetzung von wirtschaftlichen Energie-Einsparmaßnahmen. Sie können entsprechend als einzelne Dienstleistung ("Energieberatung") durchgeführt werden oder Teil der internen energetischen Bewertung im Rahmen eines Energiemanagementsystems sein.
Das Energiemanagementaudit hingegen dient der Überprüfung, Steuerung, Bewertung und Optimierung eines ganzheitlichen Energiemanagementsystems ISO 50001 und ist zwingend erforderlich für die Zertifizierung des Unternehmens nach der Energiemanagement Norm ISO 50001.


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