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Prozesse & Prozessmanagement

Ihre Ausbildungsmodule zum Prozessexperten

Prozessmanagement

Unternehmensprozesse und -abläufe stellen das Nervensystem eines jeden Unternehmens dar. Nur, wenn die Prozesse reibungslos und effizient funktionieren, kann ein Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein. Verzögerungen und Fehler in den Abläufen kosten Sie Zeit und Geld und im schlimmsten Falle sogar die Kunden! Durch ein zielführendes Prozessmanagement kann eine aktive Prozessoptimierung und Prozessorientierung in Ihrem Unternehmen erfolgen, sodass Sie das Nervensystem ganzheitlich steuern und verbessern können!

Gemäß allgemeiner Definition erläutert ein Prozess den Fluss und die Transformation von Material, Informationen, Operationen und Entscheidungen. Die Prozesse eines Unternehmens werden üblicherweise in Prozesskategorien gegliedert und in einer sogenannten „Prozesslandkarte“ dargestellt. Eine Aufteilung in Teilprozesse ist möglich, welche sich wiederum in Schritte und Aktivitäten gliedern.

Das Prozessmanagement - auch Geschäftsprozessmanagement genannt - beschäftigt sich dementsprechend mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Steuerung und Optimierung von Unternehmensprozessen. Ganzheitliche Ansätze zum (Geschäfts-) Prozessmanagement adressieren hierbei nicht nur technische Fragestellungen, sondern insbesondere auch organisatorische Aspekte, wie das Strategic Alignment, die Organisationskultur oder die Einbindung und Führung von Prozessbeteiligten. „Wer macht was, wann, wie und womit?“ ist die zentrale Fragestellung. Damit die Arbeiten im Unternehmen unabhängig von Zeit oder der durchführenden Person stets auf die gleiche Weise ausgeführt werden, sollten sich häufig wiederholende Prozessabläufe standardisiert werden. Dies bedeutet, bis in die Arbeitsprozesse vorzudringen und dort ersichtlich zu machen, welche Ähnlichkeiten in den einzelnen Abläufen trotz unterschiedlicher Aufgabenstellungen gegeben sind. Das Ergebnis ist eine Vereinheitlichung bzw. Vereinfachung und bildet somit die Grundlage für ein strukturiertes Prozessmanagement. Die Prozesse und Abläufe sollten somit erfasst und dokumentiert werden. Hierzu eignet sich das sogenannte „Prozessstammblatt“, in welchem im Rahmen einer Prozessanalyse bspw. folgende Kernfragen beantwortet bzw. beschrieben werden: Wer ist verantwortlich für den Prozess? Wie wird die Tätigkeit ausgeführt? Was sind Input, Output und Prozessziele?


Ausbildung Prozessmanagement Weiterbildung

Mit unserer Prozessmanagement Ausbildung machen wir Sie fit für alle Tätigkeiten und den Einsatz von Werkzeugen, mit denen Sie die Prozesse in Ihrem Unternehmen dauerhaft steuern und verbessern können. Wir qualifizieren Sie hierbei vom Prozessmanager bis hin zum Prozessexperten! Hier finden Sie die Übersicht zu unserem Gesamtangebot.


Um das betriebliche Prozessmanagement erfolgreich zu implementieren und dann auch gezielt im Unternehmen zu steuern, benötigen die verantwortlichen Mitarbeiter natürlich das entsprechende Know-how. Auf dieser Seite finden Sie unser gesamtes Leistungsangebot im Bereich Prozessmanagement - wir helfen Ihnen bei der gezielten und erfolgreichen Umsetzung in Ihrem Unternehmen und zeigen Ihnen, was die in der Praxis beachten müssen! Das Management von Prozessen umfasst planerische, organisatorische und kontrollierende Maßnahmen zur zielorientierten Steuerung der Wertschöpfungskette hinsichtlich der Qualität, Zeit, Kosten und Kundenzufriedenheit. Diese Maßnahmen müssen ermittelt, eingeführt und überwacht werden.

Eine elementare Voraussetzung zur Prozessmanagement Einführung im Unternehmen ist die Quantifizierbarkeit der Qualität und Leistung der Prozesse mithilfe von Kennzahlen. Diese ermöglichen eine neutrale Einschätzung der Prozesse, die auf objektiven Faktoren - Zahlen, Daten und Fakten - basiert. Prozessmanagement Kennzahlen quantifizieren die Ziele des Unternehmens und dienen zur Überwachung der Zielerreichung. Mit ihrer Hilfe werden Informationen über Leistungen und Risiken der Organisation und seiner Prozesse als Frühindikatoren geliefert, die fortdauernd in der Lage sind, die Wirksamkeit des Prozessmanagements zu überwachen. Prozessmanagement Kennzahlen müssen geeignet sein, durch das Gegenüberstellen von Soll- und Ist-Werten Ursachen für Abweichungen zu ermitteln. Bei den Prozessmanagement Kennzahlen gibt es verschiedene Arten. Kennzahlen der Prozessqualität zum Beispiel beinhalten Angaben wie Reklamationen, Nacharbeit oder Termintreue. Kennzahlen der Leistungserbringung sind bspw. Rüstzeiten, Produktivität oder Kapazitätsauslastung der Mitarbeiter. Innovationskennzahlen sind bspw. Kennzahlen bzgl. des Umsatzes aus neuen Leistungen.


Auf Basis der genannten Zahlen, Daten und Fakten können Sie dann - mit der richtigen Verwendung - Ihre Geschäftsprozesse abbilden, ein Prozessmanagement aufbauen und Ihre Prozesse somit gezielt optimieren. Dies führt dazu, dass die Leistungsfähigkeit des Unternehmens bei gleichbleibenden oder geringeren Kosten und erhöht wird und damit auch die Kundenzufriedenheit steigt. Damit einhergehend erhöht sich die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens auf dem Markt. Durch die Prozessorientierung in der Organisation soll zudem die Arbeitsteilung überwunden werden und zu einem Gesamtoptimum der Wertschöpfung führen. Somit werden nicht alle Prozesse isoliert betrachtet, sondern sie werden in ein Gesamtgefüge gebracht, in welchem die wechselseitigen Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisation leichter erkannt werden.

Das Prozessmanagement kann einerseits „traditionell“ als Bestandteil des Qualitätsmanagements gesehen werden - so ist bspw. die Prozessanalyse und -optimierung entsprechend der Anforderungen der ISO 9001 eine zentrale Aufgabe, wenn ein Unternehmen eine Zertifizierung nach ISO 9001 anstrebt. Zum anderen kann das Prozessmanagement heutzutage aber auch als „eigenständiges“ Management geführt werden. Zur Prozessoptimierung gibt es viele verschiedene Werkzeuge, die zum Einsatz gebracht werden können. So kann man beispielsweise auf zahlreiche KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und SIX SIGMA Werkzeuge zur Analyse oder Visualisierung von Daten zurückgreifen, wie bspw. das Pareto-Diagramm, die FMEA - Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse oder das Ishikawa-Diagramm. Die entsprechende Schulung der Mitarbeiter ist hierbei entscheidend - denn noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn die wesentlichen Schritte zur Prozessmanagement Einführung hingegen bekannt sind und die Mitarbeiter die entsprechenden Methoden beherrschen, steht dem erfolgreichen Prozessmanagement nichts mehr im Wege!


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PROZESSMANAGEMENT

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